SIMULTANHALLE
Volkhovener Weg 209 - 211 _ 50765 Köln
info@simultanhalle.de _ www.simultanhalle.de
Mob: +49 (0)163 / 4016161
Geöffnet: Sa / So: 14.00 - 18.00 Uhr

Gebaute Simulation
Die Architekten Busmann und Haberer errichteten 1979 auf einem ehemaligen Schulgelände in Köln-Volkhoven ein als Modell gedachtes Gebäudesegment des späteren Wallraf-Richartz-Museums/Museum Ludwig (heute: Museum Ludwig). Die von zwei charakteristischen Shed-Dächern überwölbte Halle diente der Erprobung von Bodenbelägen, Wandverkleidungen und der Lichtführung.
Die Künstlerin Eva Janoskova konnte 1983 den Abriss dieses Raumkörpers verhindern, indem sie Atelierausstellungen für Kollegen organisierte. Ein Jahr später wurde das Kulturamt der Stadt Köln offizieller Träger der Halle. Seit 1989 wird das künstlerische Programm der Simultanhalle von verschiedenen Kuratoren in Folge gestaltet. 1990 fanden sich Freunde in einem Förderverein zusammen. Bisher haben über 150 KünstlerInnen in der Simultanhalle ausgestellt.
Namensgebend wurde die Einweihung des fiktiven "Klaus-Peter-Schnüttger- Webs-Museums“ der Video-Künstler Bettina Gruber, Maria Vedder und Ulrich Tillmann am 6. September 1986 in der städtischen Ausstellungshalle für junge Kunst. Sie fand zeitgleich zur Eröffnungsfeier des Wallraf-Richartz-Museum/Museum Ludwig statt und wurde mit diesem durch Konferenz-Schaltung verbunden.
Analog zum Modellcharakter der Architektur folgt das Ausstellungsprogramm dem Geist des Entwurfs und Experiments. Ziel des stetig wechselnden Kuratoriums ist es, aktuelle Positionen von etablierten mit weitgehend unbekannten Künstlern zu kombinieren, – vorrangig solche, die speziell für diesen Ort konzipiert werden. Schließlich gibt der Ort der Simultanhalle an sich schon Einiges her, bietet er doch, umschlossen von einem Vorstadtidyll, einen grandiosen Blick auf die Burgkrone der Hochhäuser in Chorweiler – und das alles in perfekter Verkehrsanbindung: mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof in nur 13 Minuten zu erreichen.
Bisher haben in dem rund hundert Quadratmeter großen Raum über 150 Künstlerinnen und Künstler, darunter auch international renommierte Akteure wie Björn Dahlem, Walter Dahn und Jutta Koether ausgestellt.
Kuratorium:
Daniel Ansorge, Sonja Hempel, Viviane Huppertz, Alfons Knogl, Eva Kollischan, Holger Otten, Jakob Pürling und Benjamin Tillig.